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Mittwoch, 23. August 2017
Ein schaler Nachgeschmack und ein Raum voller Sarkasmus bleibt zurück, wenn gerade die neue Werbekampagne vorgestellt wird, welche für Vertrauen und Einfühlungsvermögen wirbt, welches bitte auch von den Mitarbeitern gelebt werden soll - während hier die Hütte brennt. Weder Verständnis, noch Einfühlungsvermögen erfährt man und Chef hat auch den letzten Funken Sympathie an allen Fronten verspielt. Eigentlich ein armer Kerl, könnte man denken. Wenn man aber sieht, wie er sich mit einer Pistole in sein eigenes Bein schiesst, während er über ein Minenfeld rennt... erstaunt es nicht. Die Frage ist nur, wie lange das noch gut geht und wer dieses Spiel noch wie lange mitspielen mag.

Meine Geduld ist bereits mehr als überschritten - aber aktuell hat es keine gescheite Alternative auf dem Arbeitsmarkt... was ziemlich frustrierend ist. Da ich meinen Job nun weiterhin erledigen muss und zu den Personen gehöre, die nur min. 100 % können... und nicht einfach aus Trotz die eigene Qualität und die Ansprüche an sich selbst zurückdrehen können. Scheisse aber auch sowas.

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Freitag, 18. August 2017
Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie verschiedene Erziehungsmethoden aufeinander prallen. Aktuell hier im Büro.

Team 1 arbeitet wie es von seiner ehemaligen Chefin erzogen wurde. Mein Team arbeitet, wie es von mir erzogen wurde. Es denkt selbst, arbeitet selbstständig und versucht möglichst effiziente Lösungen zu finden und Probleme schnellstmöglich und so einfach wie möglich zu Lösen. Team 1 hingegen hat gelernt alle Verstösse detailliert aufzulisten und jeweils den Chef ins CC zu nehmen. Weil der Chef über alle noch so kleinen Fehler informiert werden muss.

Da sich seit neustem mein Chef um beide Teams kümmern will - wünsche ich ihm schon jetzt viel Spass.

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Dienstag, 8. August 2017
Ferien mit deinen eigentlich besten Freunden. Eigentlich? Ja, eigentlich. Sie sollten es sein. Aber wenn man es genau nimmt, kennt dich keiner von ihnen. Keiner hat momentan auch nur den Hauch eines Schimmers was du machst, wie es dir geht, was du dir wünschst, etc.pp.

Und du denkst, dass deprimierende an diesen Urlauben sind die Pärchen. Dieses 24/7 happy Zweisamkeits getue, welches dir als Dauer-Single irgendwann auf den Magen schlagen muss. Und dann im dritte Jahr Pärchen-Urlaub stellst du fest, es sind nicht die Pärchen. Es ist nicht die Zweisamkeit und es ist auch nicht die Tatsache, dass si sich zu weing kennen. Plötzlich merkst du, dass es dieses eine Paar ist. Respektivr dieser eine Mann den du vor Jahren kennengelernt hast. Jedes Mal mit einem bechissenen Timing. Und dann, stellst du ihm eine deiner Kolleginnrn vor, Jahre später, er schleppt sie ab und sie werden eines dieser Paare. Eines bei denen du denkst... wieso hatte ich damals ausgeschlagen bei ihm zu pennen. Wieso war nicht ich diejenige die den Mann verdient hat. Wir harmonieren perfekt und bei mir stünde er weniger unter dem Pantoffel. Aber nein. Ich ging wieder einmal leer aus und darf mir das fröhliche Zusammenleben immer und immer wieder ansehen. Und DAS (!) mit Ausrufezeichen -DAS ist es, was mich immer und immer wieder kaputt macht. Weil es wohl einer der grössten und schwerwiegensten Fehler war, damals nicht mit ihm nach Hause gegangen zu sein.

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Montag, 31. Juli 2017
Ein Update wurde erfragt - und das hat mich wirklich gefreut :)

Nach wie vor sieht es in meinem Leben etwas ... nennen wird es einmal... chaotisch aus.

Ein neuer Job muss her - aber brauchbare Stellen sind leider Mangelware und gute Jobs wachsen leider nicht auf Bäumen oder Feldern. Weshalb hier alles viel zu sehr harzt. Denn nur weg, damit ich mich am neuen Ort wieder aufrege, ist auch nicht das Ziel.

Im aktuellen Job hat der Chef gerade die zweite Woche Ferien, bevor ich dann für eine Woche verschwinde. Dann haben wir uns drei Wochen nicht gesehen. Ich freue mich sehr darüber. Auch wenn ich aktuell einiges am Ausbaden bin, was er wieder mal nicht überlegt oder organisiert hat. Also hier alles beim Alten nur immer weniger und weniger motiviert.

Männertechnisch... will ich gar nicht erst anfangen. Es ist kompliziert. Dann einfach. Und konstant immer frustrierend.

Freundschaftstechnisch .... werden wir sehen wie es mir in der kommenden Woche geht. Die Clique fährt nach Malle... um sich zu erholen. Ballermann ist - wenn überhaupt - für einen Abend eine Idee. Ansonsten wollen wir die Insel erkunden. Falls jemand Tipps hat - ich habe offene Ohren. Aber auch hier, komplizierte und nervlich anstrengende Konstellation - jedes Jahr wieder spannend wie lange meine Nerven das aushalten, sollte jedoch machbar sein.

Summa summarum läuft immer noch nichts so wies es sollte... aber es geht immer weiter.

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Montag, 3. Juli 2017
Ein bisschen bedenklich ist es ja schon, wenn man sich von der einen nervlichen Belastung mit einer anderen nervlichen Belastung ablenken muss... Gesund ist wohl anders. Dennoch konnte ich meine Job- und Männerprobleme beinahe für 4 Tage ausblenden.. beinahe. Ganz ging es dann leider doch nicht. Und ohne anderweitiges Nervenaufreiben leider auch nicht.

Irgendwie läuft bei mir gerade so ziemlich alles falsch.

*walkon... walkon....*

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Montag, 26. Juni 2017
Liebes Herz ... es war doch nur ein bisschen Knutschen....

... und intelligent war es ja auch nicht...

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Montag, 12. Juni 2017
Dann trifft man einen wohl perfekten Mann und dann ist dieser einfach viel zu jung.

Den Humor meines Lebens verstehe ich nicht.

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Freitag, 28. April 2017
Treuer (De)Motivator
Ich trage nun seit einem Monat einen treuen Fitnessbegleiter an meinem Handgelenk. Dieser zeigt mir täglich, wie schlecht, ungesund und unsportlich mein Lebensstil ist. Juchu.

Das Gerät wurde so programmiert, dass es dem Träger helfen soll, seine Fitness und seinen Lebensstil zu verbessern und ihn dabei stetig motiviert, vorantreibt und lobt. Sehr lustig ist es, wenn es eigentlich nichts zu loben gibt und der kleine Freund aber in den höchsten Tönen schwärmt. Heute hat es mir die Monatsauswertung meiner Schlafenszeiten präsentiert. Von einem Monat schlafen, habe ich genau 11 Mal mein Schlafensziel von 6.30h erreicht.... also genau an den Wochenenden und dem einen Tag, an welchem ich krank war. Aber ich werde gefeiert, da ich 11 "Erfolge" verzeichnen kann. Genau so verhält es sich mit den wöchentlichen Zielen, welche ich dank der Wochenenden immer erreiche. Chch. Der kleine Motivator gibt sich wirklich alle Mühe, das Glas immer dreiviertel voll zu sehen. Und so bring er mich immerhin zum Lachen, wenn er mir einmal mehr vor Augen führt, dass ich viel zu wenig Schlafe, zu wenig Schritte mache und eigentlich meinen Lebensstil ändern sollte.

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Dienstag, 25. April 2017
Selbstreflexion
Ich finde es spannend und gleichzeitig auch etwas verstörend, wie schlecht sich gewisse Personen selbst kennen. Selbstreflexion ist dabei wohl ein Fremdwort. Sie können sich selbst nicht einschätzen, wissen nicht wie sie auf Ihr Gegenüber und die Umwelt wirken. Würden wahrscheinlich aus allen Wolken fallen, wenn sie damit konfrontiert werden.

Für mich ist das ziemlich schwierig zu verstehen, da ich mich bereits in der Vergangenheit sehr viel mit mir selbst und meinem Wesen beschäftigt habe. Wie wirke ich auf andere? Wie möchte ich wirken? Welche Eigenschaften sind wir wichtig, dass diese mit mir verbunden werden? Bei welchen wäre es mir lieber, wenn es nicht alle wissen? Und so weiter und so fort. Ich liebe es auch, wenn ich Menschen überraschen und erstaunen kann. Immer wieder aufs neue. Da Menschen in Schubladen denken. Sie füllen ihr Wissen und Ihre Annahmen in kleine Fächer ab und ordnen diese anschliessend den Personen zu. Merken sie, dass etwas nicht stimmt, muss die Schublade mühselig geöffnet werden und die Information benötigt einen anderen Platz. Ich liebe es solche Klischees zu durchbrechen. Genau so sehr, wie ich es mag wenn Klischees zutreffen. Dabei wird natürlich penibel aussortiert. Vor allem mühselige und plakative Klischees ertrage ich nur mit Abstand bei Personen, welche ich nicht so gut kenne und mit denen ich mich dann in jenen Angelegenheiten auch nicht herumschlagen muss. Aber natürlich ist das nicht immer möglich. Und Klischees kommen nun einmal nicht von nichts...

Aber wie gesagt, ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig sich gewisse Menschen Ihrer Wirkung bewusst sind und wie wenig sie sich selbst kennen.

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Montag, 24. April 2017
Nach all den Jahren, die ich hier in diesem Unternehmen schon vor mich hinvegetiere, wäre es langsam an der Zeit, sich einen neuen Job zu suchen. Gekommen bin ich vor über sechs Jahren mit der Absicht, ein paar Monate Geld zu scheffeln um dann zurück zu meiner alten Leidenschaft zu wechseln. Tja, so lautete der Plan. Wie heisst es so schön: mein Leben und ich lachen immer noch. Obwohl ich langsam aber sicher auch etwas am Weinen bin.

Das Problem ist nur, dass ich nicht genau weiss, was ich denn gerne möchte. Respektive, was ich möchte weiss ich zwar, doch das gibt es so leider nicht. Also beschränke ich mich vorerst auf das wälzen von Job-Seiten und Inseraten und schüttle regelmässig den Kopf ab Formulierungen wie "Arbeiten Sie gerne viel und unregelmässig?"

Na das kann ja heiter werden.... Liebes Teenie-Ich, das nächste Mal, schmiede deine Pläne doch früher und etwas bewusster. DAs erspart uns einiges an Nerven.

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